Dienstag, 24. Oktober 2017

Was sich Senioren wünschen - seniorenpolitischer Empfang in Wörth am Main

Wir haben gut lachen: Die SPD-Landtagsabgeordnete Martina Fehlner (links) und ich beim seniorenpolitischen Empfang in Wörth am Main vor mehr als 100 Gästen. Foto: Nilufer Aktürk

Am vergangenen Freitag fand ein seniorenpolitischer Empfang der SPD-Landtagsabgeordneten Martina Fehlner unter dem Motto »Jedes Alter zählt« im Nikolaussaal in Wörth statt. Sie hatte ihre Kollegin Doris Rauscher mitgebracht, die Sozialexpertin und seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im bayerischen Landtag. Als Rahmenprogramm las ich einige Kurzgeschichten aus meinen Büchern »Glücksmomente in Gelee und Konfitüre« und »Obernburg mit langen Wimpern«, die ich mir passend zum Thema ausgesucht hatte. Die beiden Mädels vom Duo PelenTan, Annamaria und Katharina Gielen, haben wunderbare Musik dazu gespielt.

Mitreißende Musik bot das Duo PelenTan, Katharina und Annamaria Gielen (von links).

Bei meiner Lesung. Foto: Dirk Kronewald/Büro Martina Fehlner, MdL

Mehr als hundert Senioren und Seniorinnen und ehrenamtlich Engagierte waren gekommen und haben lebhaft mit den beiden SPD-Parlamnetiarierinnen diskutiert. Martina Fehlner hat sich bei allen bedankt, die ehrenamtlich und hauptamtlich Seniorenarbeit leisten. Sie stellte heraus, wie wichtig der Austausch und das gute Miteinander in der Gesellschaft und der Dialog der Generationen untereinander seien. Gutes und qualifiziertes Pflegepersonal, Barrierefreiheit und Mobilität seien ganz wichtige Punkte, um jeder Generation ein möglichst sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Das müsse politisch umgesetzt werden.

Martina Fehlner und Doris Rauscher diskutieren mit den Gästen und Martina Fehlner notiert die Punkte, die den Menschen auf den Nägeln brennen.

Doris Rauscher bekräftigte, dass die Rahmenbedingungen in den Pflegeberufen verändert werden müssten, um einen würdevollen Umgang mit dem Alter zu gewährleisten. Die Rahmenbedingungen seien wichtig, um auch im Alter selbstbestimmt leben zu können. »Die Gesellschaft profitiert ungemein von der Power und vom ehrenamtlichen Engagement der Senioren, egal ob in Familien, Vereinen oder Seniorenkreisen«, so die Abgeordnete. »Wichtige Herausforderungen sind außerdem der Ausbau von Beratungsstellen, der vor allem im ländlichen Raum bestehende Ärztemangel und die Altersarmut.«

Volles Haus im Pfarrzentrum Wörth. Foto: Dirk Kronewald/Büro Martina Fehlner, MdL.

In der Diskussion forderten die in der Seniorenarbeit Engagierten mehr Gehör für die Belange von älteren Menschen und mehr Mitgestaltung in den politischen Entscheidungen. Es gäbe zwar mittlerweile einige Seniorenbeiräte, aber sie seien in der Regel nur schmückendes Beiwerk mit Alibifunktion ohne Befugnisse. Hier verwies Doris Rauscher auf das geplante bayerische Seniorenmitwirkungsgesetz, an dessen Entwurf sich maßgeblich mitgewirkt habe. Dies könne deutlich mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten an den politischen Rahmenbedingungen bringen.

Hier einige Ratgeber-Downloads zum Thema Seniorenarbeit vom Demografie-Portal
Weitere Fotos auf der Webseite von Martina Fehlner »Im Wahlkreis unterwegs«
Vielen Dank, Nilüfer Aktürt vom Verein Frauen für Frauen und Dirk Kronewald vom Abgeordnetenbüro Martina Fehlner, die mir einige Fotos zur Verfügung gestellt haben.