Freitag, 2. Juni 2017

Ein Musikprojekt von Jugendlichen für Jugendliche: Die Produktion eines professionellen Video-Clips

Ein professionelles Musikvideo, das soll im August mit Jugendlichen aus der Region und dem Rapper Dennis NXC unter professioneller Anleitung von Nicole Kolb erstellt werden. 

Als mir Nicole Kolb vor einigen Wochen erzählte, was sie bei den Ferienspielen in der Rotweinstadt Klingenberg anbieten will, war ich begeistert von der Idee, ein Musik-Video zu drehen und traf mich mit ihr und dem Rapper Dennis NXC im Bistro des Erlenbacher Kinos Passage, um Näheres zu erfahren. Nachfolgend meine Zusammenfassung.

Jugendliche von 14 bis 19 Jahren, die gerne mitmachen wollen, können sich schon jetzt anmelden:
Nicole Kolb, Telefon 09372/1207630, Mobil: 0157/85797887 (auch WhatsApp), E-Mail: trpkolb@aol.com.


Nicole Kolb und Dennis Nac beraten die weiteren Schritte des Jugendprojekts.


Ein ambitioniertes Projekt wird geboren


»Für Kinder gibt’s viele Angebote bei den Ferienspielen, aber für Jugendliche kaum«, sagt Nicole Kolb, ehrenamtlich tätige Jugendbeauftragte der Stadt Klingenberg und ambitionierte Musikerin. Dieser Gedanke und die Anregung ihres 16-jährigen Sohnes brachte sie dazu, ein spezielles Musik-Projekt für Jugendliche anzubieten: Ein professionelles Video im Rapper-Genre mit Musik, Tanz, Gesang in hipper Umgebung zu gestalten.

Die Röllfelderin erzählt, sie ist eigentlich mehr zufällig als bewusst mit Musik in Berührung gekommen und hat seitdem Feuer gefangen. Mit »Das Omen« als Sängerin der Gruppe Mysterious Art landete sie Ende der 1980er Jahre einen Nummer-Eins-Hit in den deutschen Charts. Damals hieß sie noch Nicole Boeuf. Sie ist seit rund 20 Jahren mit Thomas Kolb verheiratet, übrigens auch in Sachen Musik unterwegs. Mit ihm und den beiden Kindern lebt sie im Klingenberger Stadtteil Röllfeld, wo sie seit 2008 eine Musikschule betreibt und hier den Schwerpunkt auf die musikalische Früherziehung setzt. Im örtlichen Turnverein wurde Nicole Kolb die Jugendvertretung übertragen. Ihr liegt am Herzen, Jugendliche in ihren Träumen und Belangen zu unterstützen und sagt: »Gerne nutze ich meine Kontakte in der Musikbranche, um sie so weiter zu bringen«. Sie erzählt, dass sie Bürgermeister Ralf Reichwein für ihr Vorhaben gewinnen konnte und die Stadt Klingenberg einen Etat dafür zur Verfügung stellt.



Persönliches über Nicole Kolb
Nicole Kolb gründete 1988 ihre erste Band, mit der sie eigene Songs spielte und erhielt auch ihren ersten Schallplattenvertrag. Es folgte der Nummer-Eins-Hit mit Mysterious Art: »Das Omen«. 1990 absolvierte sie bei der Stage and Musical Scool in Frankfurt eine fundierte Musicalausbildung. Zwei Jahre war sie in Brasilien, um Jazztanz und Stepptanz im Balleteatro Monica Minelli zu lernen. Im Jahr 2008 gründete sie in Röllfeld ihre Musikschule für Kinder. Sie gibt außerdem Kurse für Erwachsene und arbeitet mit anderen Musikern und Musiklehrern zusammen. Weiterhin tritt sie als Sängerin mit verschiedenen Bands auf. Für ihre Tätigkeit im Röllfelder Turnverein hat sie einen Übungsleiterschein erworben und eine Ausbildung für die Präventionsarbeit mit auffälligen Kindern (ADS und ADHS, körperliche Fehlstellungen, Essstörungen... etc.) abgeschlossen.

Die Begeisterung trägt Früchte


Die Idee für den Video-Dreh schlummert bereits seit langem in ihr. Durch ihren Sohn lernte sie den 18-jährigen Rapper Dennis Nac (Klingenberg) kennen und fand mit ihm einen begeisterten Mitstreiter. Er nennt sich mittlerweile Dennis NXC, drückt mit dem Künstlernamen seine Profession als Musiker aus. Seit seinem 13. Lebensjahr ist er ein leidenschaftlicher Rapper. Für den Video-Clip hat er schon einen Liedtext verfasst, dessen Inhalt sich darum dreht, sich ein Ziel zu setzen, Träume zu verwirklichen und nicht aufzugeben. Er selbst lebt das, worum es sich in dem Lied handelt, denn er arbeitet hart an der Musikkarriere. »Da bin ich nämlich extrem verbissen, bloß mach ich mir keinen Druck, erfolgreich zu sein. Ich hab’ die Einstellung, es kommt alles zum richtigen Zeitpunkt«, sagt er. Er will zudem »total authentisch sein« und sich nichts aufstülpen lassen.


Persönliches über Dennis Nac
Vor 18 Jahren wurde Dennis Nac in Erlenbach am Main geboren. Er ist in Klingenberg aufgewachsen und hat seine Schulzeit mit dem Mittlere-Reife-Abschluss beendet. Seit einem Jahr wohnt er in Erlenbach. Er rappt und schreibt Texte seit seinem 13. Lebensjahr. Mit zwei anderen Rappern, beides Freunde, arbeitet er in einem gemeinsamen Studio, um eigene Songs zu produzieren. Dennis Nac bearbeitet unter anderem die Vocals-Spuren selbst. Großen Wert legt er auf die Authentizität in der Musik und nimmt die musikalische Inspiration von »überall« auf, auch aus dem ganz alltäglich Geschehen.
Foto: Thomas Hofmann/79iger.de




Profis unterstützen bei Film- und Tonaufnahmen


Für beide, sowohl für Nicole Kolb als auch für Dennis Nac ist das Projekt eine spannende Angelegenheit. Sie verstehen sich prima. Im Tonstudio von Frank Metzner in Krombach werden die Beats aufgenommen, Alexander Wirsing aus Rodenbach wird die Filmaufnahmen machen. Beide sind Profis, die Nicole Kolb schon lange kennt. Zurzeit wird schon an dem Gerüst für den Clip gearbeitet, der knapp fünf Minuten dauern soll. Schon jetzt können sich Jugendliche von 14 bis maximal 19 Jahren melden, wenn sie sich an dem Projekt beteiligen wollen: als Statisten, Tänzer, Sänger, Drehbuchschreiber, Ideengeber und Helfer im Hintergrund. Jedes Mädchen und jeder Junge darf seine unterschiedlichen Fähigkeiten einbringen. In einem Casting wird dann geklärt, wo die Stärken sitzen, die in das Gesamtprojekt einfließen können. Den ganzen August über wird dann gedreht und an dem Video gefeilt. Dieter Lebert vom Kino Passage in Erlenbach hat bereits zugesagt, den Video-Clip mit Show-Acts im Kino zu präsentieren.
Das Casting findet am Montag, 31. Juli, ab 17 Uhr in der Hemmelrath-Halle in Klingenberg-Röllfeld statt.




Gerne halte ich euch auf dem Laufenden, wie das Projekt weitergeht und vor allem, wann das Video mit Rahmenprogramm im Kino gezeigt wird.


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Donnerstag, 18. Mai 2017

Kontakte knüpfen beim Lieferantentag in Hanau

IT-Kompetenz am Stand des BVMW beim Lieferantentag in Hanau.

Beim diesjährigen Lieferantentag in Hanau war ich für den BVMW (Bundesverband Mittelständische Wirtschaft) mit meiner Tochter Miriam am Stand vertreten. Beatrice Brenner, Geschäftstellenleiterin des BVMW bayerischer Untermain hatte die Kooperationspartner im IT-Netzwerk des BVMW gewonnen, sich dort zu präsentieren.

Miriam und Ruth Weitz am Stand des BVMW.

Vordergründig ist das Ziel, Kontakte zu knüpfen und die Leistungen einem interessierten Publikum zu präsentieren. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft hat mit kompetenten Mitgliedsunternehmen ein Netzwerk aus der Main-Region um Aschaffenburg und darüber hinaus gebildet. Der BVMW unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen, nimmt sich brennenden Themen an, informiert, ist Ansprechpartner und bringt Unternehmer und Geschäftsführer miteinander ins Gespräch. Dazu gehört auch, sie in ihrem Business zu fördern. Branchenübergreifende Inspiration ist neben dem Erfahrungsaustausch untereinander auf Augenhöhe eine der bestechendsten Aktivitäten neben dem Einsatz auf politischer Ebene für den Mittelstand.

Kommunikation, Softwarelösungen, digitaler Arbeitsplatz

Kommunikation in all ihren Facetten ist in der digitalen Welt für jedes Unternehmen unverzichtbar. Hier haben die für den BVMW präsenten IT-Partner beim Lieferantentag in Hanau die passenden Lösungen parat. Ob es um den ITK Fullservice geht mit einer optimal ausgestatteten Telefonanlage, um den perfekt ausgerüsteten digitalen Arbeitsplatz, ausgeklügelte Softwaresysteme und höchstmögliche Datensicherheit - hier bietet das IT-Netzwerk des BVMW die idealen Ansprechpartner.

Das mag sich jetzt sehr werbelastig anlesen. Doch es ist kein Geschwafel, sondern Realität. Dieses Netzwerk bringt für jeden Geschäftsinhaber große Vorteile Als Einzelunternehmerin und One-Woman-Show profitiere ich nun schon seit zwei Jahren von der Mitgliedschaft im BVMW, die mir Know-How vermittelt und mich mit Unternehmerinnen und Unternehmern zusammenbringt, mit denen ich kooperiere und Geschäftsverbindungen geknüpft habe.

Mit dabei beim Lieferantentag in Hanau waren die Teams der vertical GmbH, C+ITEC AG und von Lunzer & Partner

Optimale Ausrichtung der Banner und Rollups für den BVMW-Stand bei der Lieferantentag in Hanau.


Freitag, 12. Mai 2017

Im Lutherjahr neue Glocke für St. Michael in Hofstetten

Die neue Messingglocke als Zeichen des Friedens mit einem Zitat von Martin Luther. 

Wir Lutheraner im Landkreis Miltenberg sind in der Minderheit - in Eschau und in Hofstetten ist das anders, das sind so genannte Enklaven, was einen historischen Hintergrund hat. Gerade rechtzeitig im Lutherjahr erhielt die evangelische Kirche St. Michael eine neue Kirchenglocke, die 300 Jahre alte Messingglocke wurde restauriert und die alte Eisenguss-Glocke von 1921 ausgetauscht.

Hier eine kleine Hintergrundinformation, die aus Platzgründen nicht im Main-Echo veröffentlicht wurde:


Die Glocken von St. Michael


Drei Glocken läuten im Turm der St. Michaelskirche: Die älteste aus dem Jahr 1719 war innen ausgeschlagen, die Schäden wurden mit flüssigem Messing ausgebessert. Die jüngste Messingglocke ist wenige Tage alt. Sie wurde in Karlsruhe gegossen und trägt nach Beschluss des Kirchenvorstands die Inschrift nach den Worten Martin Luthers »Verleih uns Frieden gnädiglich«. Die dritte Glocke stammt aus dem Jahr 1967 und ist noch voll funktionsfähig. Die ältere Glocke, im Jahr 1921 aus Eisenguss gefertigt, wurde ausgetauscht und erhält nun einen würdigen Platz auf dem Gelände des Turnvereins. Am kommenden Sonntag, 14. Mai wird das neue Geläut im Rahmen des Lutherfestes der evangelischen Kirchengemeinde und allen Interessierten vorgestellt.


Die Segensfeier am 10. Mai 2017


Das Glockengeläut in der evangelischen St. Michaelskirche im Kleinwallstädter Ortsteil Hofstetten hört sich seit Mittwoch anders an. Eine neue Messing-Glocke, gerade mal eine Woche zuvor in Karlsruhe gegossen und die aus dem frühen 18. Jahrhunderte stammende restaurierte alte Glocke wurden bei Sonnenschein und strahelnd blauem Himmel in einer fröhlich-feierlichen Segensfeier in den Turm gezogen.

Weiterhin erstrahlen Zifferblatt und Zeiger der Turmuhr in neuem Glanz. Glocken und Uhr wurden von Steffen Willing, Chef des Turmuhren- und Glockenservices aus Gräfenhain, in luftiger Höhe eingebaut. Kinder der Grundschule und des Kindergartens sowie eine Reihe von Dorfbewohnern und Mitglieder des Kirchenvorstands waren gekommen, um den Einbau zu verfolgen und mit modernen, fröhlichen Kirchenliedern zu begleiten. Bürgermeister Thomas Köhler freute sich über die große Anteilnahme der Bevölkerung. Schließlich hatte die Marktgemeinde neben vielen privaten Spenden auch einen finanziellen Beitrag zum neuen Geläut und zur Sanierung des Glockenturms gegeben, die noch nicht abgeschlossen ist.

Die alte Eisengussglocke von 1921 wird ausgetauscht.

Bevor die neuen Glocken in den Turm gezogen wurden, musste die wegen Geldmangel in Eisen und nicht in Messing gegossene Glocke aus der Zeit nach den ersten Weltkrieg aus dem Turm entfernt werden. Wie Pastor Jakob Mehlig erläuterte, war dies aus Sicherheitsgründen erforderlich. Eine Materialermüdung über die Jahre war abzusehen, die im schlimmsten Fall zum Bersten geführt hätte. Nachdem sie neben den beiden anderen Glocken deponiert worden war, brachte sie Steffen Willing noch einmal zum Klingen. Ihr sonorer Klang hörte sich ganz anders an als jener der neuen Messinglocke, deren heller Ton noch lange nachklang. 

Pfarrer Jakob Mehlig gibt Hintergrundinformationen zu den Glocken.

Die blumenumkränzten neuen Glocken erfuhren eine ökumenisch zelebrierte Segensfeier. Gemeinsam mit dem katholischen Geistliche Martin Wissel aus Sulzbach wurde sie von Pastor Jakob Mehlig vorgenommen. Warum die restaurierte alte Glocke und die vor wenigen Tagen gegossene neue Glocke mit Blumen geschmückt waren, erklärte der evangelische Geistliche: »Wir sind so dankbar, dass wir sie wiederhaben«. Seinen Ausführungen war zu entnehmen, dass das neue Geläut alle 15 Minuten zu hören sein wird. »Mitten in der Weltzeit bringen sie die Gotteszeit zum Klingen«, sagte er und fügte hinzu: »Ich bin ganz sicher: Da oben sitzt Gott und freut sich.«


Donnerstag, 27. April 2017

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Acht Frauen malen für den Frieden

Mönchberger Frauen aus verschiedenen Nationen malen gemeinsam für den Frieden und schenken das Ergebnis der Spessartgemeinde zum 650. Geburtstag.

Begegnungen, die immer wieder mal zustande kommen, auch wenn die Zeiträume weit auseinander liegen, sind immer schön und bereichernd. Ein persönliches Beispiel ist der Kontakt mit der Mönchberger Heilpraktikerin Susanne Schuck. Wir lernten uns vor über 20 Jahren kennen und treffen uns hin und wieder. Mal ist die Begegnung zufällig, mal gezielt geplant. Susanne besuchte meine Lesung vor zwei Jahren in der Kochsmühle, wir trafen uns bei Veranstaltungen, und nun habe ich ein Projekt von ihr kennen gelernt, das ich großartig finde. Hier stelle ich es ausführlich vor. Für die Tageszeitung Main-Echo habe ich eine Reportage geschrieben, die demnächst veröffentlicht wird.


Mönchberger Frauen aus aller Welt malen zur 650-Jahr-Feier

Mönchberg feiert im Mai seinen 650 jährigen Geburtstag. Aus diesem Grund haben einige Frauen aus verschiedenen Nationen, die in Mönchberg leben, ein gemeinsames Bild gestaltet. Die Mönchbergerin Susanne Schuck hat kurzfristig ihre Naturheilpraxis zu einem Mal-Salon umgestaltet, damit die Frauen gemeinsam malen können. Das Ergebnis war eine kulturelle Bilderreise. Jede mit ihrer eigenen Geschichte.
Die Bedingung war, dass die hier lebenden Frauen in einem anderen Land geboren oder aufgewachsen sind. Zur Zeit wohnen in Mönchberg Frauen aus 20 unterschiedlichen Ländern.

Susanne Schuck sagt: »Mein Wunsch wäre gewesen, dass sich alle 20 Frauen auf dem Bild präsentieren können«. Es beteiligten sich dann acht Frauen aus den Ländern Vietnam, Russland, Weißrussland, Peru, Italien, Irak, Türkei und Frankreich. Um das Gesamtbild zu vervollständigen, hat auch Susanne eine Beitrag geleistet und Deutschland vertreten.
„Die Muse kann nur küssen, wer sich die frei Zeit dafür bereithält“ S. Schuck
Es gibt noch weitere Nationalitäten, die in Mönchberg vertreten sind: Polen, ehemaliges Jugoslawien, Spanien, Norwegen, Indien, Philippinen, Tschechien, Kenia, Ungarn, Rumänien, Afghanistan.

Susanne Schuck im Gespräch mit Ela Nural.


Susanne Schuck ist in Mönchberg aufgewachsen und hat deshalb viele  Kontakte mit den Menschen im Ort: Bei Einkäufen, bei den Spaziergängen. Immer wieder begegneten ihr Frauen aus den verschiedenen Ländern, die hier leben. Das machte sie neugierig und ließ die Idee aufkeimen, gemeinsam etwas zu unternehmen.

Die Idee zum Malprojekt

Mönchberg war und ist ein beliebter Urlaubsort. Susanne Schuck und ihre Freunde hatten in ihrer Jugendzeit viele Begegnungen mit den Gästen aus anderen Städten und Ländern. Es entstanden Freundschaften. Die Liebe und Neugierde zu anderen Kulturen mit deren unterschiedlichen Lebensgewohnheiten sei geblieben, sagt sie. Dies spiegele sich wider in anderen Sprachen, Speisen und kulturellen Traditionen. »Ich empfinde dies erfrischend und abwechslungsreich. Das macht das Leben lebenswert und interessant«. Die Welt sei in Bewegung. Unsere Jugend zeigt es uns. Sie haben die freie Wahl sich entscheiden zu können, wo sie studieren, arbeiten oder leben möchten. Wir Reisen zu unterschiedlichen Kulturen, um neues kennen zu lernen. Jedoch mit der Möglichkeit jederzeit wieder zu der ursprünglichen Heimat zurückkehren zu können. Was bei nicht jedem Mitbewohnen möglich ist.

Wer das Dorf, aus dem er kommt nicht kennt, wird das Dorf das er sucht nicht finden. (chinesisches Sprichwort)
Jede Frau bemalte ihre eigene Leinwand (20 cm x 20 cm) in der Art eines Mandalas und diese wurden in einem großen silbernen Bilderrahmen (60 cm x 60 cm) zusammengefügt. Die Anordnung ist variabel, so dass immer wieder ein neuer Gesamteindruck entsteht.

Die Formen und Farben, die  allen Malerinnen spontan einfielen, hat überrascht. Es war beeindruckend, welche Muster und Farbgebungen entstanden sind. Als Hilfsmittel standen lediglich Zirkel, Lineale und Aquarellfarbe zur Verfügung. Die Mandala-Zeichnungen entstanden immer im gleichen System mit wiederkehrenden Formen und Konturen, von innen nach außen. Dies führte zu Strukturen mit geometrischer Ordnung. Abschließend wurden sie mit bunten Farben ausgeschmückt.

Das Ergebnis zeigte allen Frauen, dass in jeder ein vielseitiges Potenzial steckt, schöpferisch tätig zu sein, auch wenn viele anfangs meinten, sie könnten nicht malen.

Farben und Formen sprechen eine deutlichere Sprache als Worte Geroga O`Keeffe

Was lange währt, wird richtig gut

Das Projekt begann schon im Januar. 2017. Sie Frauen trafen sich einmal in der Woche an einem Dienstag oder Donnerstag für zirka drei Stunden. Es waren ungefähr drei Vormittage nötig, um ein Bild zu gestalten. Da einige Frauen berufstätig sind und/oder noch weitere Verpflichtungen haben, hat die Erstellung des gemeinsam gestalteten Bildes doch etwas länger gedauert als ursprünglich geplant. Insgesamt waren 39 Stunden nötig, um das Gesamtkunstwerk zu vervollständige

Das große Orginal-Bild »Frauen aus aller Welt« wollen die Frauen am Sonntag, 21. Mai der Gemeinde als Jubiläumsgeschenk überreichen. Verbunden damit ist der Dank, dass wir hier alle in Frieden und Wohlstand zusammen leben können. Das Bild soll immer daran erinnern.

Hinter jedem Bild eine Lebensgeschichte

Susanne Schuck interessierte, welche Lebensgeschichte jede einzelne Frau mit sich trug. Deshalb stellte sie den Mal-Kolleginnen folgende Fragen:

  • Welche Gründe hatten Sie ihre Heimat zu verlassen?
  • Welches Gefühl überkam Sie, als sie hier ankamen und wie wurden Sie aufgenommen?
Es wurden ganz unterschiedliche Gründe und Argumente genannt, die sie nach eigener Aussage tief berührten: Krieg, Flucht, Adoption und Liebe

»Ich bin den Frauen sehr dankbar, dass sie sich so mutig und offen auf das Experiment des Malens und der Beantwortung meiner Fragen eingelassen haben. Es ist großartig, wenn die Vielfältigkeit der unterschiedlichen Nationen in einer farbigen Darstellung gezeigt werden«, sagt die Initiatorin und stellt fest: »Mut bewiesen all diese Frauen, die sich auf die Suche begaben, eine friedliche Welt für ihre Familien und Kinder zu finden.«
Diese freie Wahl sich nach seinen Bedürfnissen und Gaben entfalten zu können ist nur im Frieden möglich. Die Frauen fanden sie in Mönchberg.
So kamen die Frauen zum Malen. Eine nach der anderen. Mal in Grüppchen, mal alleine. Als die Frauen von Weissrussland, bzw. Russland, kamen, hatte die Intiatorin absolutes Vertrauen, dass sie malen konnten, denn die russische Seele besteht aus Kunst und Handfertigkeiten.
In jedem Bild der Malerinnen steckt eine ganz eigene persönliche Lebensgeschichte, die anschließend aus den Erzählungen der Frauen und der eigenen Sichtweise von Susanne Schuck geschildert wird.

Riep Nguyen / Vietnam
Meine liebe Gartenfreundin Riep war die erste Teilnehmerin. Es war s eine Freude zu sehen, mit welchem Mut sie ans Werk ging, obwohl Riep in Vietnam keinen Mal-Unterricht hatte. Die Zeit in ihrer Heimat war geprägt vom Krieg, und nur wenn keine Sirenen heulten und der Schulweg sicher schien, konnte sie sich auf den Weg machen, um die Schule zu besuchen. Ihr Land lag damals noch unter Bombenbeschuss der Amerikaner  Sie musste oft den Luftschutzkeller aufsuchen. Die existenziellen Bedürfnisse des Überlebens standen hier im Vordergrund. Da wurde natürlich nur das wesentliche gelehrt wie Schreiben, Lesen und Rechnen. Für das Kreative gab es keinen Gedanken.

Rieps Ehemann floh 1986 von Vietnam und wurde mit dem letzten Rettungseinsatz der Cap Anamur gerettet. Über Hamburg wurden die Flüchtlinge damals auf verschiedene Städte verteilt. So gelangte er nach Erbach. Riep blieb mit den zwei kleinen Kindern in der alten Heimat. Sie hatte sehr wenig Kontakt zu ihrem Mann, da es damals weder Internet noch Mobilfunknetzte gab. Da gab es nur die Hoffnung und das Vertrauen auf ein glückliches Wiedersehen. Sobald Rieps Ehemann eine feste Arbeitsstelle und einen festen Wohnsitz nachweisen konnte, durfte er die Familie nachholen. In Erbach gab es damals viele Landleute aus Vietnam. 1994 kam die Familei nach Mönchberg. Alle fühlten sich hier sehr wohl. Die Kinder waren in den Vereinen und der Schule gut aufgenommen. Leider starb ihr Ehemann 2004, und die Kinder sind zum Studium weggezogen. Sobald das Wetter schön ist, finden wir Riep in ihrem kleinen Gärtchen beim Pflegen ihres Gemüses und Blumen.
Als Riep ihr erstes Bild malte, war sie ganz aufgeregt. Wir hatten uns die Vorgabe gemacht, etwas Eigenes, Individuelles gestalten. Es durfte keine Kopie sein. Der Umgang mit Farben und Pinsel war für Sie etwas absolut Neues. Das alles ist nicht zu unterschätzen. Nach  neun Mal-Stunden war ihr eigenes erstes Bild entstanden. Die Freude darüber war so groß, dass wir uns beglückt umarmten.

Die Interpretation des Bildes Vietnam: Im Zentrum sehen wir die Farben der Flagge von Vietnam. Im Äußeren befindet sich die Lotusblüte. Sie ist in Asien die heiligste Pflanze. Man glaubt, dass die Lotusblüte die Welt in ein Paradies verwandeln kann, was die Einheit allen Lebens verdeutlicht. Die Blütenwurzeln stecken im tiefen, dunklen Schlamm am Grund des Sees. Schafft es der Pflanzenstängel schließlich die Wasseroberfläche zu erreichen, öffnet er seine Knospen der Sonne. Die Essenz dieser prachtvollen Blüte bewirkt eine Harmonisierung in zwischenmenschlichen Beziehungen. Es beruhigt den Geist und verbessert die Konzentration. Diese Pflanze hat eine schöne Symbolkraft für das Projekt.



Natalia Amrhein / Weißrussland, 
Monique Schüßler / Frankreich
Nadia Miltenberger / Russland

Nataljas Aussage:»Einen ganzen Tag hat die Freude über das entstehende Bild angehalten. Die Menschen in Russland lieben Gold, deshalb trage ich zum Schluss noch etwas Goldstaub auf das Gemälde.« Natalja hat die Liebe nach Deutschland geführt. Sie begegnete ihrem Sebastian in München, als sie den ökumänischen Kirchentag besuchte und ihn nach dem Weg fragte.

Nadia aus Sankt Petersburg hat in der Eremitage gearbeitet und war dort von vielen großen bedeutenden Kunstwerken umgeben. Sie entwickelte seitdem so viel Freude an der Malerei und ihr Mal-Prozess ist nicht zu stoppen. Sie sagt »Hier ist ein Mal-Talent entdeckt« Nadja wurde auch durch die Liebe nach Mönchberg geführt.

Moniques Aussage: »In Frankreich wurde zu meiner Schulzeit kein Zeichenunterricht angeboten«. Sie trug zügig ihr Musteridee auf die Leinwand mit der Aussage: »Ich male minimalistisch. Das ist aussagekräftig«. Die Bedeutung von Minimalismus ist das Streben nach Objektivität, schematischer Klarheit und Logik. Das Reduzieren auf einfache und übersichtliche, geometrische Formgebung. Die Konzentration auf das Wesentliche. Im Bild zu sehen ist die Schwertlilie das Symbol der französischen Monarchie. Diese steht für den schöpferischer Selbstausdruck und verleiht Inspiration. Die Farben der französischen Flagge ist mit integriert.
Monique Schüßler wurde ebenfalls durch die Liebe nach Deutschland geführt, sie heiratete den damaligen Mönchberger Arzt Dr. Norbert Schüßler.

Anne Lange / Peru

Annes Herkunftsland ist Peru. Sie wurde als Kleinkind von einer liebevollen, hessischen Familie adoptiert. Als erwachsene Frau zog sie mit ihrem Mann Jürgen nach Mönchberg.

Eine ihrer ersten Begegnungen mit einer Mönchbergerin war folgende.: Anne kam eines Abends nach Hause und wollte die Adlerwerts Wohnung (Wohnung im Gasthaus »Zum schwarzen Adler«) gehen. Da nahm sie vor sich einen großen Schatten wahr. Erschrocken drehte sie sich um. Es stand eine übergroße Frau vor ihr, mit ihrer Kunstleder Tasche, die diese Frau immer bei sich trug. Anne schaute zu ihr hoch. Die Frau fragte: »Bist du ah a kaafdi?«. Anne war nur der hochdeutschen Sprache mächtig, sie verstand diese Frage nicht. Sie lief zum »Adler Werts Fanz« (Franz Link) und erzählte ihm dieBegebenheit und bat um eine Übersetzung. Er lachte schallend und übersetzt. Es hieße „ Bist du auch eine gekaufte Frau?“. Nach so vielen Jahren erinnert sich Anne belustigend an diese erst Begegnung mit einer Mönchbergerin. Anne fühlt sich in Mönchberg sehr wohl und sie engagiert sich, wo sie gebraucht wird.

Maria Weis / Italien

Maria legte ein erstaunliches Tempo vor und hatte in kürzester Zeit die Farbe aufgetragen. Zielsicher ging sie mit ihrem sizilianischen Temperament an das Werk . Sie wusste genau, dass sie sechs Kreise in der Mitte haben wollte. Die Zahl 6 bedeutet großes Verantwortungsbewusstsein und Streben nach Harmonie in der Familie.
In Sizilien gab es damals in der Schule kein Malunterricht. Es war kein Platz für die kreativen Fächer. Wert wurde nur auf Lesen, Schreiben und Rechnen gelegt. Die Kinder in ihrer Schulzeit besaßen lediglich ein paar Schreib- und Rechenhefte. Es ist ein schönes Bild geworden, und das ohne irgendwelche Grundkenntnisse des Malens. Marias Mann kam vor 36 Jahren nach Sizilien, um dort einen Freund zu besuchen. Da lernte er Maria kennen und nahm sie mit nach Deutschland.
»Wie erging es dir, als du nach Mönchberg kamst«, wurde sie von Susanne Schuck gefragt. Die Antwort: »Es war schwer am Anfang. Die Geschäfte machten schon um 18 Uhr zu, kein Kaffee, keine Eisdiele. In Sizilien ist es warm, das drängt die Menschen natürlich viel mehr nach draußen, und man trifft sich dort«.


Wafaa Badri Solaqe Kajo / Irak

Wafaa hatte im Irak keine Möglichkeit, mit bunten Farben zu malen, auch dort gab es keinen Kunstunterricht.
Ihr Bild zeigt das vergangene Schwarze in der Mitte und außen die bunten Strahlen. Sieben Strahlen mögen es sein: bunt wie der Regenbogen, vielfältig wie unsere Welt.

Die Zahl Sieben steht symbolisch für Veränderung. Beim Auftragen des Musters wurde der Hafer gewählt. Hafer (lat. Avena sativa) hat in der Naturheilkunde eine beruhigende und regenerierende Wirkung.
Wafaas kleine Tochter Annamaria war immer dabei. Einmal schlief sie auf  Susanne Schucks Arm ein, sie blieb geduldig. Ihre Mutter konnte so das Gemälde in Ruhe fertigstellen.
Das Ehepaar Badri lebte im Irak. Vor ungefähr vier Jahren haben sie ihre Reise Mönchberg angetreten. Im September vergangenen Jahres ist die kleine Annamaria in Erlenbach auf die Welt gekommen.



Ada Uyar und Ela Nural/ Türkei

Die jüngste Malerin Ada ist 12 Jahre. Ihre Mutter heiratete den Nachbarn der Familie Schuck.
Nun gab es zwei kunstbegabte Malerinnen, doch es war nur noch Platz für ein Bild. Wie die Mütter so sind, überlies Ela der Tochter den Vortritt.
Adas Kreation ist nun im großen Gesamtbild zu sehen. Es gibt keine Interpretation der jungen Künstlerin, denn es ist noch im Reifeprozess. Sehen wir allerdings das Bild der Mutter, kann erahnt werden, wohin der Weg geht.

 Mittlerweile haben wurde ein zweites großes Bild begonnen, und hier konnte sich Ela präsentieren. Sie zeichnet mit geschickter Hand eine Kompaktheit auf die Leinwand. Es ist alles in einem harmonischen Gefüge zusammengestellt.
Auf ihrem Bild ist ein Olivenzweig abgebildet, der symbolisch für Versöhnung und Frieden steht. In früheren Zeiten bekam der Sieger eines friedlichen und sportlichen Wettkampfes den Olivenkranz gereicht. Aus der mediterranen Küche st bekannt, dass das aus dem Olivenbaum gewonnene Öl positive gesundheitliche Vorteile für unser Herz- Kreislaufsystem hat. Das Getreide, das auf der rechten Seite zu sehen ist, steht für die Versorgung unsere Grundbedürfnisse.


Susanne Schuck / Deutschland

»Ich malte jedesmal ein Stück meines Bildes mit, wenn die verschiedenen Nationen zum Malen bei mir waren. Es war ein Experiment alle Farbideen in einem Bild zu vereinen.«
Zur Frage, ob sie zufrieden mit dem Malprojekt als Jubiläumsgeschenk ist, erklärt sie: »Ja sehr. Es ist für uns etwas ganz besonderes geworden.
Ich danke allen Frauen. die sich die Zeit nahmen gemeinsam mit mir etwas Neues zu gestallten. Ihnen gilt mein größter Respekt, vor allem davor, mit welch großer Geduld alle ans Werk gegangen sind. Am Anfang hörte ich oft den Satz 'Ich kann nicht malen', und wir wussten nicht, wie sich alles entwickeln würde. Im Grunde ist alles was wir tun, ein Wagnis. Wir wissen nie, was dabei herauskommt, wenn wir uns auf etwas Neues einlassen. Dieses Erlebnis teilen alle Frauen, die hier teilgenommen haben. Wir brauchen uns nicht mit den großen Malern zu vergleichen, das war nicht unser Ziel gewesen. Es ist vielmehr die Idee, die Gemeinschaft der Frauen aus aller Welt, die in Mönchberg leben, auf einem Bild zu vereinen, Freundschaften zu knüpfen und gemeinsam eine schöne Zeit zu erleben.

Die ursprüngliche Idee, ein Jubiläumsgeschenk zu gestalten, entwickelte sich nach und nach immer mehr zu Lebensgeschichten, die in den einzelnen Bilder enthalten sind mit der Vision, in einem vereinten und friedvollen Europa zu leben. Das kann gelingen durch ein aktives Miteinander und aufeinander Zuzugehen, bei dem alle Gegensätze aufgehoben und zur Einheit zusammengefügt werden.
Abschließend sagt die Initiatorin: »Mein Dank gilt dem Verein zur Gestaltung der 650-Jahr-Feier, die uns mit einem kleinen Zuschuss für unsere Materialien unterstützten wird.«
Wer jetzt neugierig auf das Gesamtwerk geworden ist, kann dies am Festsonntag den 21. Mai im Mönchberger Rathaus besichtigen.




Montag, 17. April 2017

Vorbildliche Integrationsarbeit im Nähkaffee

Handarbeiten und miteinander Deutsch zu lernen, das macht allen Spaß, den Flüchtlingsfrauen und den Frauen des Helferkreises.

Vorbildlicher Einsatz im Ehrenamt geschieht oft im Stillen, ohne großes Brimborium und Öffentlichkeitsarbeit. Wie viele Frauen und Männer pflegen über einen langen Zeitraum hinweg Familienangehörige und machen keinerlei Aufhebens davon. Ehrung und Anerkennung erfahren sie nicht. Meistens nicht. Dies mal vorweg.

Als die Flüchtlinge kamen, haben sich viele Helferkreise gebildet. Das Engagement ebbt mittlerweile ab. Dennoch gibt es Menschen, die weiterhin viel tun, damit die Integration vorangebracht wird, selbst wenn es schwierig ist. Flüchtlinge aus Afghanistan haben wenig Chancen als Asylsuchende anerkannt zu werden und haben Angst, abgeschoben zu werden. Diese Angst entlädt sich nicht selten in Aggressionen. Dazu kommen ethnische Unterschiede in den Volksgruppen aus unterschiedlichen Ländern. Kein einfaches Unterfangen für die Flüchtlingshelfer, dies alles zu stemmen. Die im Nähkaffee im unterfränkischen Kleinwallstadt engagierten Frauen sind ein Stück weit vorangekommen. Sie leisten vorbildliche Integrationsarbeit für Flüchtlingsfrauen.

Beim gemeinsamen Handarbeiten wird Deutsch gesprochen, so dass die Migrantinnen sich mittlerweile gut verständigen können und auch mehr Selbstbewusstsein gewonnen haben. Ihre Arbeiten, Taschen und Täschchen und andere selbstgefertigte Produkte für den Alltagsgebrauch, bieten sie auf Märkten und Veranstaltungen gegen eine Spende an. Davon werden dann neue Materialen finanziert. Teilweise erhält das Nähkaffe auch Sachspenden wie Stoffe, Garne oder Knöpfe.

Im Nähkaffee hergestellte Handarbeiten, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch nützlich

Aus der Nähkaffee-Gruppe erfolgte nun eine Vereinsgründung, um die entsprechende rechtliche Basis zu erhalten und bei den Aktionen Sicherheit zu erhalten. Hier eine Zusammenfassung der Aktivitäten und Beweggründe, die hinter der Vereinsgründung des Nähkaffees stehen. Im vergangenen Jahr erschien ein Artikel in der Tageszeitung Main-Echo, als die Gruppe noch im Kleinwallstädter Feuerwehrhaus untergebracht war.