Freitag, 2. September 2016

Kein Urlaub, ein Buchprojekt als Ersatz

Die Vorderseite des Covers zum Provinzkrimi »Saure Äpfel«.

In meinem letzten Blogpost habe ich über die Saure-Gurken-Zeit geschrieben. Eigentlich eine gute Gelegenheit, in der auftragsarmen Zeit für rasende Reporterinnen, die Fünfe gerade sein zu lassen und mal die Seele urlaubsmäßig baumeln zu lassen. Einer meiner meist gelesenen Beiträge hier auf meinem Rasenden-Reporterinnen-Blog ist die Zusammenfassung meiner Erinnerungen an einen Urlaub in Grasellenbach: Urlaub schön - Urlaub vorbei, Vorfreude auf den nächsten. Aus verschiedenen Gründen ist eine Reise - auch nur ums Eck - in diesem Jahr nicht möglich gewesen, obwohl das häufig genutzte Urlaubsdomizil immer bereit steht: mein Elternhaus im Vogelsberg. Die ganzen Hintergründe möchte ich hier nicht offenlegen. Der Hauptgrund, weshalb ich nicht mit meiner zuweilen besseren Hälfte entfleuchen kann, ist mein neues Buch, das sich jetzt in der Endphase der Produktion befindet. »Saure Äpfel« heißt es, ist ein Krimi, handelt von einem Mord in der Apfelplantage »Amerika«, und - wie soll es anders sein! - sind die Protagonisten eine rasende Reporterin und ein etwas verschrobener Kriminialhauptkommissar. Eine zarte Liebesgeschichte ist auch integriert. Also spannend, was fürs Gemüt und locker flockig zu lesen mit einigen Prisen Humor.

...und hier die Rückseite der »Sauren Äpfel«.


Es war eine Heidenarbeit! Das Schreiben der Story war nicht das Wesentliche, sondern der Feinschliff. Immer wieder Korrekturlesen, denn auch nach dem Einarbeiten der Korrekturvorschläge der Lektorin tauchten noch - oft neue - Fehler auf oder mir fielen Verbesserungen ein. Nun liegen die Dateien in der Druckvorstufe, und wenn alles gut läuft, kann ich das Buch in wenigen Tagen in der Hand halten. Allen, die mich dabei unterstützt haben, sei großer Dank zuteil. Meiner Familie, der Lektorin und dem Layouter ganz besonders. Später werde ich dann das Erstellen des E-Books angehen. Da mache ich mir jetzt keinen Kopp. Erst mal das gedruckte Buch - und dann Lesungen terminieren! Wow, ist das aufregend!

Donnerstag, 18. August 2016

Sommerzeit - Saure-Gurken-Zeit

«Saure-Gurken-Zeit» wird die nachrichtenarme Zeit im Sommer genannt, wo die Aufträge für freie Journalisten und Journalistinnen so dünn und durchsichtig sind, wie die Kleidung bei sommerlichen Temperaturen.

Bricht der Sommer herein, beginnen die großen Ferien, dann ist für uns freie Schreiber- und Schreiberinnen die Auftragslage so dünn und durchsichtig wie die Kleidung, die während der sommerlichen Temperaturen getragen wird. Wir nennen das die Saure-Gurken-Zeit. Keine Ahnung, woher der Ausdruck kommt! Möglicherweise sind jetzt die Gurken reif und können sauer eingelegt werden. Zucchini gibt es jedenfalls schon. Unsere nette Nachbarin hat mir vor einigen Tagen welche geschenkt. Ich habe sie zu leckerer Zucchinicremesuppe verarbeitet. Meine zuweilen bessere Hälfte mag keine Cremesuppen. Zucchini mag er schon gar nicht. »Die schmecken nach nix und sehen abartig aus«, sagt er. 's Kind und ich mögen Zucchini. Als mediterranes Gemüse zubereitet, mit den entsprechenden Gewürzen verfeinert, schmeckt das richtig gut. Ich sage dann: »Was der Odenwälder Bauer nicht kennt...!« Aber zurück zu den sauren Gurken und der nachrichtenarmen Zeit. So ganz nachrichtenarm ist die Zeit gar nicht, denn ich hatte diese Woche immerhin schon zwei Termine. Außerdem habe ich wirklich genug zu tun mit der Produktion meines Krimis »Saure Äpfel«, womit ich wieder die Kurve zu den sauren Gurken gekriegt habe. Anfang September soll das Werk auf den Markt geworfen werden. Jetzt werkeln wir am Layout. Wow, ist das spannend!

Herr Lui, Zirkuspädagoge, professioneller Clown und Feuerfakir, ist Gründungsmitglieder und künstlerische Leiter des Circus Blamage und sorgt auch bei den Vorstellungen für viel Amüsement.
Ein Termin, den ich diese Woche hatte, war eine Reportage über die Sommercamps des Kinder- und Jugendcircus' Blamage. Am Samstag war ich bei der Vorstellung nach dem zweiten Sommercamp. Am Dienstag habe ich dann Interviews mit den Teilnehmern des dritten Feriencamps gemacht. Sie werden dann am Samstag ihr Programm zeigen. Morgen steht es im Blatt und ist heute bereits online zu lesen.

Sonntag, 7. August 2016

Beim Lampionfest am Siedlerheim in Erlenbach

Lampionfest und viele Gäste am Erlenbacher Siedlerheim.

Vor dem Besuch des Altstadtfestes in Obernburg am Samstag waren Miriam und ich in Erlenbach beim Lampionfest des Siedlungsvereins. Mit Berthold Lorenz, dem Vorsitzenden und den Penkes besteht ein freundschaftliches Verhältnis. Es ist bewunderns- und anerkennenswert, was die Leute des Vereins leisten. Die Siedlung wurde vor knapp 80 Jahren für die Arbeiter der damaligen Glanzstoff-Mitarbeiter gebaut. Zum 75-Jährigen Geburtstag im Jahr 2012 wurde ein großes Fest gefeiert. Das war erste Sahne. Ich durfte fürs Main-Echo berichten und hatte hier auf meinem Blog einige Bildimpressionen gepostet.

Jetzt und heute einige Eindrücke vom Lampionfest am Samstag am Siedlerheim mit den Hutzelgründer Grawallschochdeln, die fetzige Guggemusik präsentierten. 












Sonntag, 31. Juli 2016

Ein Gnadenhof für Hunde mitten im Spessart, wo das Herz für geschundene Kreaturen schlägt

Beim Gnadenhof am Sonnenberg werden Kontakte geknüpft und viele Hunde verstehen sich.
Im Gnadendomizil am Sonnenberg im Elsenfelder Ortsteil Eichelsbach mitten im schönen Spessart finden sich vor allem Hunde, die aus Tötungsstationen in Spanien kommen. Aber auch Hunde von sogenannten Vermehrern, die kommerzielle Hundezucht betreiben und die aussortiert wurden, weil sie nicht mehr zur Zucht geeignet waren, haben am Sonnenberg in Eichelsbach ein neues Zuhause gefunden. Zudem arbeitet der Gnadenhof, kurz „Gnado“ genannt, eng mit dem Tierheim in Dillenburg zusammen und vermittelt Vierbeiner an ein geeignetes Zuhause.

„Selbstverständlich nehmen wir gerne Hunde in der Urlaubszeit auf, die durch uns vermittelt wurden, “ sagt Margarete Hagauer-Weimer, die Leiterin des Gnadenhofes und erste Vorsitzende, des Vereins. „Wir möchten denen eine Chance geben, die sonst keine Chance haben.“ 

Angsthunde benötigen eine besondere und liebevolle Behandlung.
Im Gnadendomizil finden sich vor allem alte und kranke Hunde sowie die typischen Angsthunde, neben den nicht ganz so zahlreich vertretenen „Jungspunden“. Es sind Hunde, die in einem „normalen“ Tierheim so gut wie keine Chance auf eine Vermittlung haben. „Bei uns steht die Vermittlung aber nicht im Vordergrund. Es sind oft nur ein bis zwei Tiere im Jahr, die ein neues Zuhause finden.“

Viele der Hunde haben Schreckliches erlebt. Pointerdame Winnie wurde zum Beispiel an einem Pfosten in einem Berg angebunden gefunden. Dort war sie zum Sterben zurück gelassen worden. Vorher wurde ihr noch der Chip herausgeschnitten, so dass das Tier fast verblutet wäre. Trotzdem hat sich die Hündin ihr freundliches Wesen bewahrt und nimmt gerne die eine oder andere Streicheleinheit entgegen. 

Spaß und Spiel am Sonnenberg. Da ist für Scito und Tessa  das Hundeleben positiv besetzt.
Strolch, ein älteres Semester, kam von einem Vermehrer. Als der kleine Kerl seinen Zweck nicht mehr erfüllen konnte, rief der Züchter zum Glück im Gnadenhof an. Das war vor acht Jahren. In der Zwischenzeit ist Strolch stolze 15 Jahre alt. „Er möchte aber nicht so gerne kuscheln und angefasst werden“, berichtet die Vereinsvorsitzende.

Das sind nur zwei Beispiele der Geschichten, die diese Hunde erlebt haben.

Trotz dieser schlimmen Dinge sind die meisten Hunde, die im Gnadenhof wohnen, freundlich und lassen sich gerne streicheln. Ihnen geht es dort extrem gut. Sie werden in Kleingruppen gehalten und das ausschließlich im Haus. Fast alle Hunde sind stubenrein, außer denjenigen die krankheits- oder altersbedingt Probleme haben.

Für ausreichend Freilauf, den die Tiere benötigen, ist gesorgt. Hinter dem Haus ist ein großes Grundstück, wo die Hunde ausgelassen toben und spielen können. Auf der großen Terrasse können sie sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Das ist im Übrigen eine Lieblingsbeschäftigung des 15 jährigen gelähmten Rüden Scapa. Trotz seiner Krankheit erfreut er sich bester Gesundheit. Das sieht man ihm auch an. 

Trotz Lähmung seiner Beine freut sich Scapa seines Lebens.
Zurzeit betreuen Margarete Hagauer-Weimer und ihr Mann Andreas Weimer 27 Hunde. Mit dieser Zahl ist der Gnadenhof voll belegt. „Bei uns laufen den ganzen Tag zwei Waschmaschinen und zwei Trockner. Bei uns gilt: alles für den Hund.“

Den Gnadenhof am Sonnenberg gibt es seit 11 Jahren, der Verein wurde im März 2015 gegründet.

Der gelähmte Scapa, der Senior Strolch und auch die restlichen Hunde sind auf der Suche nach Paten. „Selbstverständlich versuchen wir die Hunde in ein schönes Zuhause zu vermitteln, die noch vermittelbar sind. Wir schauen uns die Leute aber vorher sehr genau an.“ Denn eines sollte man nie vergessen: Ein Hund ist immer Arbeit und gerade wenn ein Urlaub ansteht, sollte man sich rechtzeitig darum kümmern, dass der Hund in dieser Zeit gut betreut ist oder ein Urlaubsziel auswählen, wo er mitgenommen werden kann. 

Senior Strolch möchte am liebsten seine Ruhe haben.
Bei einigen Tieren ist eine Vermittlung allerdings nicht möglich. Das sieht das engagierte Ehepaar rational. Doch eine Patenschaft, mit der die Pflege und Betreuung eines Tieres unterstützt wird und die Paten das ein oder andere Vergnügen für den Vierbeiner ermöglichen, ist eine gute Alternative für nicht vermittelbare Tiere.

Wer neugierig geworden ist auf die Hunde vom Gnadendomizil , kann diese jederzeit nach vorheriger Terminabsprache besuchen. Eine Spende für den Verein hilft, die finanzielle Basis für die Fürsorge der Tiere zu sichern.

Gnadendomizil am Sonnenberg e.V.
Am Sonnenberg 21
63820 Elsenfeld/Eichelsbach
Tel: 0171/4551772
Spendenkonto:
IBAN: DE55508628350000036900
BIC: GENODE51SHM
Internet: www.gnado.de






Mittwoch, 6. Juli 2016

Angaangaq Angakkorsuaq propagiert "Winds of Change" und will das Eis in den Herzen schmelzen

Angaangaq Angakkorsuaq kam ins Stadtteheater Aschaffenburg, um das Eis in den Herzen der Menschen zu schmelzen.
Verstand, Geist und Körper in eine Einheit zu bringen, das verleiht die spirituelle Kraft, das Leben zu leben wie einen Tanz. Der Schamane Angaangaq Angakkorsuaq, der einer Jahrtausende alten Kultur entstammt, den Eskimo-Kalaallit, vermittelte dies in einem knapp zweistündigen Vortrag am 5. Juli 2016 in der Stadthalle Aschaffenburg. Die von der Walter Fries Unternehmensgruppe in Kooperation mit Birgitte Funk (Stilvolle Gastkunst) angebotene Veranstaltung war ausverkauft und passte gut zum Thema der Aschaffenburger Kulturtage, die unter dem Motto "Lust auf Wandel" stehen und noch bis Sonntag, 10. Juli dauern.


"Lust auf Wandel", Angaangaq Angakkorsuaq bei den Aschaffenburger Kulturtagen


Lust auf Wandel, ja eigentlich schon eine Verpflichtung zum Wandel, nämlich eine Veränderung weg vom Vorteilsstreben, hin zu inneren Gleichgewicht, das die materiellen Dinge in den Hintergrund stellt und zur Veränderung mit der Konzentration auf das Wesentliche führt, das ist Angaangaqs Credo. Er beschreibt die Folgen des Klimawandels in Bildern, nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit eingängigen, humorig formulierten Fakten und geht immer wieder zurück auf das Verhalten jedes Einzelnen, mahnt nicht, sondern wirbt für eine Veränderung. Er wählt bei seinen Vorträgen die englische Sprache. Dr. Ute Seemann übersetzt seine Worte ins Deutsche. Das wäre eigentlich nicht nötig gewesen, denn die meisten im Saal verstanden ihn.

Er sagte: "Die größte Krankheit der Menschen ist, sich gegenseitig in den Rücken zu fallen". Einige Minuten später prägte er den Satz: "Die größte Entfernung ist zwischen dem Verstand und dem Herzen". Schon zu Beginn seines Vortrags klopfte er sich mit der flachen Hand dorthin, wo das Herz sitzt und beschwor mit einem raumfüllenden "Ho, ho, ho" eine Kraft, die im Raum zu schweben schien. Die Zuschauer fielen ein und er feilte dieses "Ho, ho, ho" dann in dynamischer Nuancierung zu einer Melodie aus, die eine zum Greifen anmutende spirituelle Stimmung entfaltete.

Mit der Qilaut, der Windtrommel der Eskimos, wanderte er durch die ersten Zuschauerreihen. Ich war die Erste, die er in die beiden kreisförmigen Trommeln einschloss und mich in die kreisrunde Welt mitnahm, wo es das "In den Rücken fallen" nicht gibt, wo das Leben wie ein federleichter Tanz anmutet, Denken, Geist und Körper sich in einem Gleichgewicht befinden und man unzerbrechlich wird wie geflochtenes Mariengras, das er als Anschauungsmaterial mitgebracht hatte.

Angaangaq mit der Simultanübersetzerin 
Dr. Ute Seemann:

Nur wer sich selbst verändert, kann etwas verändern - diese Weisheit habe ich von dem Abend mitgenommen. Deshalb werde ich mein eigenes Verhalten kontinuierlich auf den Prüfstand stellen, mich zum Beispiel nicht mehr ärgern, wenn mir Veranstaltungstermine, über die ich gerne berichtet hätte, schon Monate im Voraus weggeschnappt werden, sondern mich einfach anderen Dingen zuwenden, die mir gut tun und unter Umständen sogar lukrativer sind. Ich werde mich nicht mehr für Leute oder Gruppen einsetzen, wo es nicht um die Sache, sondern nur um Vorteilsnahme oder Profilierungsgehabe geht, sondern für solche Aktivitäten, die wirklich zu einer Veränderung führen und etwas Positives bewirken. Das, was ich bereits seit vielen Jahren pflege, nämlich nicht spontan mit dem Auto (ein sparsamer Smart) zum Einkaufen zu fahren, sondern Wege ökonomisch und aus ökologischer Verantwortung miteinander zu verbinden, noch weiter auszubauen und Hoffnung zu werden.

Hoffnung werden und Mut zur Verantwortung haben


"Hoffnung zu werden, braucht Verantwortung", sagte Angaangaq. Die Verantwortung und die Wertschätzung für alles Lebendige ernst zu nehmen, das verkürzt die Entfernung vom Verstand zum Herzen und führt dazu, das Eis zu schmelzen, Andere zu begeistern und auf diesem Weg zur Veränderung mitzunehmen. Jeder Einzelne ist gefragt. Angaangaqs Abschied an diesem 5. Juli im Stadttheater Aschaffenburg ist locker und witzig: "Ich bin eine Bayer - vergelt's Gott - vielen Dank!" Er klopft sich dabei wiederholt mit der flachen Hand auf die Stelle, wo das Herz sitzt.

Angaangaq Angakkorsuaq




Angaangaq wurde 1947 in Grönland geboren und ist Ältester und Schamane der Eskimo-Kalaallit. Sein Einsatz für Umwelt und indigene Themen führte ihn in über 60 Länder dieser Welt. Er sprach vor den Vereinten Nationen, vor dem Parlament der Weltreligionen in Salt Lake City und zu internationalen Kongressen über Nachhaltigkeit und Spiritualität. Er traf sich mit Persönlichkeiten wie Nelson Mandela, Gorbatschow und dem Dalai Lama. Mit der Weisheit und den Geschichten seiner alten friedvollen Kultur bringt Angaangaq die Menschen auf eine Reise vom Verstand zum Herzen. Er strahlt Authentizität, Herzlichkeit, und Stärke aus und dies mit einem erfrischenden Humor: „Es ist leicht, das Eis auf dem Boden zu schmelzen. Am härtesten ist es, das Eis im Herzen des Menschen zu schmelzen. Nur indem wir das Eis im Herzen des Menschen schmelzen, hat der Mensch eine Chance, sich zu ändern und sein Wissen weise anzuwenden.“



In dem Buch „Schmelzt das Eis in euren Herzen“, das von dem Fuldaer Philosophen Dr. Christoph Quarch herausgegeben wurde (hier eine Leseprobe) und das mittlerweile in der siebten Auflage erschienen ist, hat Angaangaq Angakkorsuaq seine Geschichte und die über Jahrtausende gewachsenen Weisheiten seiner Kultur zusammengefasst.

Angaangaq zu den Krisen in Europa


Hier ein Interview, das Constanze Fries von der Walter Fries Unternehmensgruppe nach dem Vortrag mit Angaangaq geführt hat.