Dienstag, 28. November 2017

KiM - Kunst im Museum: Super Konzert der Musikschulen Erlenbach und Obernburg


Die Barbarossa Big Band der Musikschule Erlenbach unter der Leitung von Erich Rachor mit einem tollen Trompetensolo von Veit Langenheine (im Hintergrund rechts).

Es ist mir sehr wichtig, über Kinder und Jugendliche zu berichten, deren Begabungen auf vorbildliche Weise gefördert werden. Das geschieht beispielsweise durch die Lehrkräfte der Musikschulen. Am Samstag, 25. November 2017, wurde dies eindrucksvoll beim Konzert im Schifffahrtsmuseum in Wörth am Main präsentiert. In der Reihe KiM - Kunst im Museum - zeigten die Ensembles und Solisten der Musikschulen Erlenbach und Obernburg super Leistungen und begeisterten das Publikum. Hier meine ursprüngliche Rezension, die leider stark gekürzt wurde.


Herausragende Beiträge 


Am vergangenen Samstag bestätigte sich zum wiederholten Male: Die beiden Musikschulen in Obernburg und Erlenbach leisten hervorragende Arbeit bei der musikalischen Ausbildung junger Talente. Herausragende Beiträge der Ensembles und Solisten im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Kunst im Museum«, abgekürzt KiM, stießen auf große Begeisterung der rund hundert Zuhörer im Wörther Schifffahrtsmuseum. Sie veranlassten Bürgermeister Andreas Fath zu der abschließenden Bemerkung: »Das war gigantisch!«

Hervorragende Akustik in der Wolfgangskirche


Für eine schöne Einstimmung, bei der sich die Zuhörer entspannt zurücklehnen und die Musik genießen konnten, sorgte der junge Gitarrist Max Pöttcher aus der Klasse von Frank Wittstock (Musikschule Obernburg). Er hatte sich das ruhige und melodische Stück »Fortune my foe« von John Dowland ausgesucht. Die hervorragende Akustik in der ehemaligen Wolfgangskirche, dem heutigen Museum, brachte das virtuos ausgefeilte Klarinettenspiel von Thea Hofmann und Sophie Wöber (Klasse Thomas Schmitz, Musikschule Obernburg) perfekt zur Geltung. Mit zwei Stücken, einmal aus der Epoche der Romantik von Giovanni Battista Gambaro und mit zwei schwungvollen kubanischen Tänzen von Ignacio Cervantes bewiesen sie Homogenität im Zusammenspiel und präsentierten eine künstlerisch hochwertige Leistung.

Der Gitarrist Max Pöttcher mit einfühlsamem Spiel.
vierhändiges Klavierspiel von Evelyn Heldt und Viktoria Müller.

So schön ist Klarinettenmusik: Thea Hofmann und Sophie Wöber zeigen es.

Mit der bravourösen Interpretation des Rondo, Opus Drei, Nummer Sechs von Carl Maria von Weber zeigten die beiden noch sehr jungen Pianistinnen Evelyn Heldt und Viktoria Müller aus der Klasse von Maria Franzke (Musikschule Obernburg), wie dynamisch und polyphon vierhändiges Klavierspiel klingen kann. Wie auch bei den anderen Vorträgen des Abends kam dem Querflötentrio aus der Klasse von Werner Schuck (Musikschule Erlenbach) mit Lukas Oberle, Marina Sommer und Paul Langenheine die Akustik des Gebäudes entgegen und verlieh den virtuos vorgetragenen zwei Sätzen aus dem Trio Opus 59 von Kaspar Kummer zusätzlichen Glanz. 

Das Querflötentrio mit den hinreißenden Musikern Lukas Oberle, Marina Sommer und Paula Langenheine.

Perfektes Zusammenspiel


Gerade den ganz jungen Interpreten wie Therese Schmid (Violine, Klasse Annette Bächler) und Vincent Rauscher (Klavier, Klasse Maria Frantze) kommt große Anerkennung zuteil, ohne die Leistung der älteren Instrumentalisten schmälern zu wollen. Die beiden Instrumentalisten aus der Musikschule Obernburg präsentierten in perfektem Zusammenspiel das Allegro risoluto aus der Sontanine Opus 100 von Antonin Dvorak. Smoothie, swingend, groovend, kurzum vielseitig, zeigte sich das Saxofonquartett aus der Klasse von Thomas Schmitz (Musikschule Obernburg) Mit Sebastian Fischer und Moritz Reinfurt (Alt-Saxofon), Alina Weinmann (Tenor-Saxofon) und Thomas Schmitz (Bariton-Saxofon) mit drei Stücken aus dem Jazz-Genre. 

Ein perfektes Zusammenspiel von Vincent Rauscher und Therese Schmid

Sonore Klänge der Blechbläser Veit Langenheine, Linus Hein, Elias Hein und Paul Wendt.
Kontrastreichtum durch die Klangvielfalt der Saxofone: Thomas Schmitz (Bariton-Sax), Alina Weinmann (Tenor-Sax), Moritz Reinfurt und Sebastian Fischer (Alt-Sax).

In die Welt der Musik entrückt


Festliche Klänge und auch fetzige Rhythmen, das können Blechbläser bestens interpretieren. Veit Langenhein und Linus Hein (Trompete) sowie Paul Wendt (Posaune) und Elias Hein aus der Klasse von Claudia Roth (Musikschule Erlenbach) begeisterten hier mit romantischen Skizzen von Richard Zettler und dem Showtime Ragtime von Leslie Searle. Ganz in die Musik vertieft und in eine andere Welt entrückt zeigte sich die Pianistin Margarita Shlyakhetko aus der Klasse von Maria Franzke (Musikschule Obernburg). Mit der Rhapsodie Opus 79 von Johannes Brahms, Nummer Eins in H-Moll, bot sie ein »Wow«- Erlebnis, bei dem so manchem die Luft wegblieb. Das Publikum präsentierte die Leistung mit anhaltendem Applaus.

Kein anderer als der Erlenbacher Musikschulleiter Erich Rachor schwingt den Dirigentenstab bei der Barbarossa-Bigband, wo neben dem Zusammenspiel auch Soli zur Geltung kommen. Klasse war das Trompetensolo von Veit Langenheine, daneben brillierten Karin Lange, Kilian Lebert, Juana Pollinger und Jonas Kroth (Saxofon), Igor Abramov und Daniel Arnold (Trompete), Maximilian Weber und Arno Weimer (Posaune) Lina Kohler (Piano), Ann-Kathrin Kohler (Bass), Benjamin Engel (Schlagzeug) und Nico Sauerwein (Percussion). Sie setzten das Sahnehäubchen auf ein insgesamt vielseitiges und beeindruckendes Konzert, das die Zuschauer bestens gestimmt in den Samstagabend entließ.

Entrückt in die Welt der Musik und völlig auf das Klavierspiel konzentriert zeigt sich Margarita Shlyakhetko bei ihrem technisch und künstlerisch brillanten Vortrag.
Gruppenbild mit allen Beteiligten.

Die beiden weiteren Veranstaltungen in der Reihe KiM sind am Donnerstag, 30. November, 19 Uhr mit Kurt Spielmann und seiner Heimschneiderweihnacht und am Samstag, 2. Dezember, 19 Uhr mit einer A-Capella-Weihnachtsgeschichte des Ensembles Singfonia aus Obernburg. Der Eintritt ist jeweils frei.

und hier zum Vergleich die stark gekürzte Version im Main-Echo

Montag, 27. November 2017

Amüsante Stadtführung durch Obernburg mit Senioren des MIZ Aschaffenburg

Startpunkt an der Obernburger Annakapelle, der kleine Wuff steckt wohl behütet unter der Jacke seines Herrchens und schaut interessiert.

Die Kunst Menschen zu begeistern liegt darin, selbst von einer Sache begeistert zu sein und ein Gespür dafür zu haben, wo die Schwerpunkte zu setzen sind. Eine Stadtführung für Senioren muss ganz anders angepackt werden als ein Rundgang mit jungen Leuten. Ich bin begeistert von Obernburg und seinen historischen Schätzen. Das möchte ich weiter geben und die Teilnehmer bei meinen Stadtführungen dazu animieren, selbst einmal auf Entdeckungsreise durch unser schönes Römerstädtchen zu gehen.

Für die Seniorengruppe aus dem MIZ Aschaffenburg  habe ich eine kurze Route gewählt und schon in der Anna-Kapelle am Friedhof Grundlegendes erläutert. Das passte auch prima, denn die Anna-Selbtritt-Gruppe in dem sakralen Gebäude, von Johannes Obernburger gespendet, ist gut geeignet, etwas über den berühmten Sohn Obernburgs zu erzählen und einen Bogen zur Gegenwart zu spannen.

Hinter mir die Anna-Selbdritt Gruppe in de Anna-Kapelle in Obernburg.
Die Senioren waren sehr interessiert, und es hat sehr viel Spaß gemacht, sie über vergangene und aktuelle Geschehnissen in Obernburg zu informieren. Als rasende Reporterin bin ich ja schon beruflich bestens mit den Hintergründen vertraut.

Am Almosenturm, dem Wahrzeichen Obernburgs.
Nach der Führung hatten wir noch Gelegenheit zu einer Kaffeepause und zu einem Bummel durch die Römerstraße. Dort haben sich nicht wenige Teilnehmer das ein und andere ins Auge gefasst, um es am Nachmittag zu kaufen. Nach dem Mittagessen im Karpfen und einer kurzen Lesung aus meinen Büchern war Freizeit angesagt, bis der Bus die Senioren nach Aschaffenburg zurück brachte.

Lesung nach dem Mittagessen im Karpfen.
Vielen Dank, Hiltrud Hornung! Sie hatte die Überraschungsfahrt nach Obernburg organisiert. Es war rundherum schön und hat allen Spaß gemacht!

Auch dem kleinen Wuff scheint es gefallen zu haben!
Die Stadtführung ist auf Basis meines Stadtführers »Obernburg mit langen Wimpern«. Mehr dazu hier. An Wochenenden oder an langen Sommerabenden ist die Theatergruppe »Die Granatsplitter« dabei, die vier szenische Darstellungen zu den einzelnen Geschichten präsentiert.
Alle Fotos hat mir Hiltrud Hornung zur Verfügung gestellt! Herzlichen Dank!

Dienstag, 24. Oktober 2017

Was sich Senioren wünschen - seniorenpolitischer Empfang in Wörth am Main

Wir haben gut lachen: Die SPD-Landtagsabgeordnete Martina Fehlner (links) und ich beim seniorenpolitischen Empfang in Wörth am Main vor mehr als 100 Gästen. Foto: Nilufer Aktürk

Am vergangenen Freitag fand ein seniorenpolitischer Empfang der SPD-Landtagsabgeordneten Martina Fehlner unter dem Motto »Jedes Alter zählt« im Nikolaussaal in Wörth statt. Sie hatte ihre Kollegin Doris Rauscher mitgebracht, die Sozialexpertin und seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im bayerischen Landtag. Als Rahmenprogramm las ich einige Kurzgeschichten aus meinen Büchern »Glücksmomente in Gelee und Konfitüre« und »Obernburg mit langen Wimpern«, die ich mir passend zum Thema ausgesucht hatte. Die beiden Mädels vom Duo PelenTan, Annamaria und Katharina Gielen, haben wunderbare Musik dazu gespielt.

Mitreißende Musik bot das Duo PelenTan, Katharina und Annamaria Gielen (von links).

Bei meiner Lesung. Foto: Dirk Kronewald/Büro Martina Fehlner, MdL

Mehr als hundert Senioren und Seniorinnen und ehrenamtlich Engagierte waren gekommen und haben lebhaft mit den beiden SPD-Parlamnetiarierinnen diskutiert. Martina Fehlner hat sich bei allen bedankt, die ehrenamtlich und hauptamtlich Seniorenarbeit leisten. Sie stellte heraus, wie wichtig der Austausch und das gute Miteinander in der Gesellschaft und der Dialog der Generationen untereinander seien. Gutes und qualifiziertes Pflegepersonal, Barrierefreiheit und Mobilität seien ganz wichtige Punkte, um jeder Generation ein möglichst sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Das müsse politisch umgesetzt werden.

Martina Fehlner und Doris Rauscher diskutieren mit den Gästen und Martina Fehlner notiert die Punkte, die den Menschen auf den Nägeln brennen.

Doris Rauscher bekräftigte, dass die Rahmenbedingungen in den Pflegeberufen verändert werden müssten, um einen würdevollen Umgang mit dem Alter zu gewährleisten. Die Rahmenbedingungen seien wichtig, um auch im Alter selbstbestimmt leben zu können. »Die Gesellschaft profitiert ungemein von der Power und vom ehrenamtlichen Engagement der Senioren, egal ob in Familien, Vereinen oder Seniorenkreisen«, so die Abgeordnete. »Wichtige Herausforderungen sind außerdem der Ausbau von Beratungsstellen, der vor allem im ländlichen Raum bestehende Ärztemangel und die Altersarmut.«

Volles Haus im Pfarrzentrum Wörth. Foto: Dirk Kronewald/Büro Martina Fehlner, MdL.

In der Diskussion forderten die in der Seniorenarbeit Engagierten mehr Gehör für die Belange von älteren Menschen und mehr Mitgestaltung in den politischen Entscheidungen. Es gäbe zwar mittlerweile einige Seniorenbeiräte, aber sie seien in der Regel nur schmückendes Beiwerk mit Alibifunktion ohne Befugnisse. Hier verwies Doris Rauscher auf das geplante bayerische Seniorenmitwirkungsgesetz, an dessen Entwurf sich maßgeblich mitgewirkt habe. Dies könne deutlich mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten an den politischen Rahmenbedingungen bringen.

Hier einige Ratgeber-Downloads zum Thema Seniorenarbeit vom Demografie-Portal
Weitere Fotos auf der Webseite von Martina Fehlner »Im Wahlkreis unterwegs«
Vielen Dank, Nilüfer Aktürt vom Verein Frauen für Frauen und Dirk Kronewald vom Abgeordnetenbüro Martina Fehlner, die mir einige Fotos zur Verfügung gestellt haben.

Freitag, 29. September 2017

Meine Potenziale erkannt und schon umgesetzt

Kommunikations- und Mentaltrainerin Kerstin Kuner aus München, die das Seminar in der Akademie Frankenwarte geleitet hat.

Es ist nun fast zwei Wochen her, dass ich gemeinsam mit meiner Tochter Miriam ein Wochenendseminar in Würzburg besucht habe. Der Titel: »Eigene Potenziale erkennen und in verschiedenen Kontexten gekonnt einsetzen«. Es fand vom 15 bis 17. September 2017 in der Akademie Frankenwarte in Würzburg statt. Seminarleiterin war Kerstin Kuner aus München, von der ich mittlerweile auch das Script und weitergehende Infos erhalten habe.
Nun, mit etwas Abstand und der Möglichkeit, das Erfahrene und Gelernte im Alltag umsetzen zu können, kann ich sagen, dass sich die drei Tage für mich persönlich gelohnt haben. Schon allein deshalb, weil ich interessante und nette Menschen kennen gelernt habe. Wir wurden auch prima verköstigt. Selbst ein Sterne-Hotel darf sich hinter dem Frühstücksbüfett der Frankenwarte verstecken.

Was mir gefallen hat und mich beeindruckte


Der Blick vom Balkon meines Zimmers in der Anlage der Friedrich-Ebert-Stiftung, zu der die Fortbildungsstätte auf der Würzburger Frankenwarte gehört.

Zunächst einmal zu den Äußerlichkeiten, die auch wichtig sind, um sich wohl zu fühlen. Ein angenehmes Umfeld trägt nämlich auch zum Erfolg bei.
  • Die Location ist schön, modern ausgestattet und befindet sich im Grüngürtel von Würzburg in unmittelbarer Nähe des »Käppele« mit einer berauschenden Sicht auf die Stadt. 
  • Wir wurden von einer sehr freundlichen Dame an der Rezeption empfangen.
  • Die Zimmer sind top ausgestattet.
  • Das Essen ist lecker und vollwertig. Besonders das üppig ausgestattete Frühstücksbüffet hat mich beeindruckt.
  • Die Zusammensetzung der Teilnehmer, die aus ganz Deutschland und aus den unterschiedlichsten Berufen kamen.
  • Die Geduld und die einfühlsame Leitung des Seminars durch Kerstin Kuner mit vielen interaktiven Elementen.
Die Inhalte des Seminars waren zielführend und haben jeden Teilnehmer ein Stück weiter gebracht. Alle haben individuell ihren Nutzen gezogen. Diesen Eindruck habe ich jedenfalls mitgenommen.
  • In der Interaktion wurde die Chance geboten, sich selbst zu testen und ein Feedback von den Teilnehmern einzuholen.
  • Der offene Umgang miteinander war hilfreich, um sich ohne Vorbehalte den Themen zu stellen.
  • Atem- und Lockerungsübungen wurden vermittelt, die im Alltag gut angewendet werden können.

Was ich für mich mitgenommen und bereits umgesetzt habe


Im Seminar habe ich gelernt, meine Vorbehalte und Ängste zurückzuschrauben und mir nicht alles so sehr zu Herzen zu nehmen, was mich ärgert und mich letztlich herunterzieht. Ich krame mir jetzt immer Erfolgserlebnisse mit hohem Glücksfaktor heraus. Die Erinnerung daran verhindert, dass ich mich schlecht fühle. So gelingt es mir (meist) ein Depressiönchen im Keim zu ersticken.
Ich habe erkannt, dass ich Menschen begeistern kann, wenn ich selbst von einer Sache begeistert bin. Bei einer Lesung vor einer Woche aus meinem neuen Buch »Bittere Mirabellen« habe ich die rund 50 Zuhörer und Zuhörerinnen fesseln können. Die im Seminar vermittelten Atem- und Konzentrationstechniken haben mir geholfen, flüssig zu lesen und die Betonung an die richtigen Stellen zu setzen.
Bei einer politischen Veranstaltung vor einigen Tagen habe ich nicht gezögert, mich zu Wort zu melden und meinen Standpunkt zu vertreten. Vorher habe ich mich meist in Zurückhaltung geübt.
Schlussendlich kann ich sagen: Diese Fortbildung hat mir echt etwas gebracht und ich wünsche allen, die dabei waren, dass sie das in Würzburg Gelernte umsetzen können und ihre Zielsetzung erreichen.


Daniele und Uli

Markus.

Miriam.

Olga.
Zwei weitere Teilnehmerinnen wollten sich nicht im Internet mit Bild veröffentlicht sehen. Das habe ich natürlich akzeptiert. Dass ich nicht mit Bild erscheine, liegt in der Natur der Sache: Ich habe fotografiert - und Selfies sind nicht so mein Ding.😏

Was Achtsamkeit ausmacht.


Und hier noch ein kleiner Werbeblock mit einem Link zur Website von Kerstin Kuner, die das Seminar geleitet hat.  Und hier zur Akademie Frankenwarte. Vielleicht ist ja auch für Sie, liebe Leser meines Blogs ein entsprechendes Angebot im Portfolio! 😊

Donnerstag, 21. September 2017

Wirklichkeit oder Traum? Dietmar Deckelmann stellt seine Autobiografie im Rathaussaal Obernburg vor

Dietmar Deckelmann und Theresia Bock vom Seniorenbeirat der Stadt Obernburg.

Am Mittwoch, 20. September, gegen 15 Uhr war der Obernburger Rathaussaal proppenvoll. Ein Glattbacher aus Obernburg zwischen den Alpen und der Ostsee erzählte seine Geschichte, die er in einer Autobiografie zusammengefasst hat. Es handelt sich um Dietmar Deckelmann aus der  Bäckerei Deckelmann, die es schon seit einigen Jahren nicht mehr gibt. Es waren sehr viele Klassenkameraden und -kameradinnen dabei, die mit ihm die Schulbank gedrückt hatten, aber auch interessierte Obernburger, die neugierig waren. Organisiert hatte den Vortrag der Seniorenbeirat mit Theresia Bock an der Spitze.



Kurzweilig und interessant hatte der ehemalige Leiter der Fachakademie für Sozialpädagogik (FAKS) in Aschaffenburg seine Lesung vor mehr als 50 Zuhörern gestaltet und mit Bildern flankiert. Seine Frau Astrid übernahm die Powerpoint Präsentation, was den Vortrag lebendig und anschaulich machte.

Der Buchtitel wurde von Deckelmanns Sohn Björn gestaltet. 

Gute anderthalb Stunden dauerte der Vortrag, den ich leider nich zu Ende anhören konnte, denn ich hatte einen Termin in der katholischen Bücherei in Heimbuchenthal, weil ich am Samstag dort eine Lesung aus meinem neuen Krimi vereinbart hatte. Es war die letzte Chance, mir die Räumlichkeiten vorher noch einmal anzuschauen. Das Buch von Dietmar habe ich gelesen - von Anfang bis Ende - Es ist ein Stück Zeitgeschichte aus einer ganz persönlichen Betrachtungsweise. Übrigens ist Dietmar ein Cousin meines Mannes. Die Mütter waren Schwestern.
Vielleicht gibt es ja noch ein paar Exemplare im Obernburger Buchkabinett zu ergattern oder bei Dietmar Deckelmann persönlich!

Ein mehr als voll besetzter Rathaussaal.

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