Montag, 21. November 2016

Wer hilft Pferdebesitzerin aus der Patsche?

Leonie bei der lebensrettenden Behandlung in der Tierklinik. 
Spaziergänger hatten sie mit Möhren gefüttert, so dass sie beinahe
an einer Schlundverstopfung gestorben wäre. 


Liebe Leser meines Blogs,
vor einigen Tagen berichtete ich über die Pferdetragödie auf einer Obernburger Koppel. Leider hat sich die Familie nicht gemeldet, die das Norwegerpferd Leonie mit Möhren gefüttert und damit eine Katastrophe ausgelöst hat. Die Stute konnte gerettet werden, ist aber gesundheitlich noch lange nicht auf dem Damm. Die Besitzerin sitzt nun auf hohen Tierarztkosten und weiß nicht, wie sie sie bezahlen soll. Wer ist bereit, ihr einen zinslosen Kredit zu geben oder sie sonst finanziell zu unterstützen?

Bitte melden Sie sich per persönlicher Nachricht unter E-Mail:
nicoleneubauer@freenet.de oder unter Telefon: 015117441705


Hier noch einmal der Link zu der dramatischen Geschichte.


Freitag, 11. November 2016

Aus der Praxis für die Praxis: Das Word Café des BVMW

Beim Word Café des BVMW handelt es sich um ein interaktives Kreativ-Meeting, wo jeder seine fachspezifischen Erfahrungen zu einem vorher definierten Themenkomplex einbringt.
Die Abkürzung BVMW (Bundesverband mittelständischeWirtschaft) ist bisher noch nicht so geläufig, gewinnt aber immer mehr Bedeutung hier am bayerischen Untermain. Ein Grund für den wachsenden Bekanntheitsgrad ist das Fortbildungsangebot. Ein weiterer die Möglichkeit, sich zu vernetzten und Partner zu finden, die genau das bieten, was man(n)/frau schon lange gesucht hat. Der direkte Kontakt ist nämlich vertrauensbildend. Das Interesse jedes einzelnen besteht darin, nachhaltig miteinander zu kooperieren und nicht dem schnellen Euro hinterher zu hetzen. Konkurrenzdenken gibt es hier nicht. Alle profitieren von einem breit aufgestellten Netzwerk.

Einführung ins Word Café mit Norbert Schuster von Strike2 und BVMW-Geschäftsleiterin Beatrice Brenner.
Am Donnerstag,  10. November 2016, gab es ein Word Café zum großen Thema Internetmarketing und den Möglichkeiten, Social Media und Online-Dienste, aber auch die eigene Homepage für strategisches Marketing und Recruiting im Internet nutzbringend einzusetzen. Es wurden folgende Fragen behandelt:
  • Welche Online-Plattformen sind für Recruiting sinnvoll und welche Vorteile bieten sie? 
  • Wann ist der Einsatz von Social Media sinnvoll und welche Zielgruppe kann ich damit erreichen? 
  • Wie gehe ich sinnvoll vor, um meine Online-Präsenz zu optimieren?
Alle in der Gruppe erarbeiteten Antworten wurden auf einer Papiertischdecke festgehalten. Jede der drei Gruppen bestimmte einen Moderator. Nach einer Zeitspanne von rund 10 Minuten wurde dann gewechselt und sich mit dem Thema der nächsten Gruppe befasst. Der jeweilige Moderator blieb, um die Kontinuität für das jeweils behandelte Thema zu garantieren und - wenn es nötig war - der neuen Gruppe Erläuterungen zu geben. Zum Abschluss wurden alle Ergebnisse präsentiert und von Experte Norbert Schuster (Strike 2) kommentiert. Er vermittelte eine Menge Input zu einer strategisch klugen Vorgehensweise. So wurde zum Beispiel klar herausgearbeitet, dass es wenig Sinn macht, auf der Ego-Welle zu schwimmen und das eigene Unternehmen als gut aufgestellt mit langjähriger Erfahrung et cetera darzustellen, sondern mit Emotionen zu arbeiten und Lösungen für die Bedarfe anzubieten, die dem Portfolio des eigenen Unternehmens entsprechen und den potenziellen Kunden ansprechen. 

Die Ergebnisse werden präsentiert.
Nach gut zwei Stunden gingen alle mit dem guten Gefühl nach Hause, viel für sich und sein Unternehmen mitgenommen zu haben. Außerdem waren sich die Teilnehmer einig, noch mehr zu erfahren und baten um ein Tagesseminar zum gerade behandelten Thema. »Das machen wir«, sagten Norbert Schuster und BVMW-Geschäftsleiterin Beatrice Brenner zu.

Hier der Link zu den mit dem Fotoapparat dokumentierten Ergebnissen.


Ein interessanter Artikel mit ausführlichen Erläuterungen, der von Beatrice Brenner weitergeleitet wurden. Die OWM-Chefin Tina Beuchler im Interview zu: „Nach Targeting und Programmatic werden Chatbots das nächste große Thema“
Einige der Fragen, die ihr gestellt wurden, zeigen auf, worum es sich dreht:

  • Content-Marketing: Neuland oder Standard 
  • Ersetzt individualisierte Werbung die klassische Reichweiten-Denke?
  • Wie wichtig werden Snapchat und Instagram für Werbungtreibende?
  • Wird künstliche Intelligenz wirklich ein Thema für das Marketing?
  • Wie beurteilen Sie Programmatic Advertising generell?
  • Wie stark müssen sich die Marketingorganisationen in den Unternehmen verändern?
  • 70 bis 85 Prozent der digitalen Werbespendings landen absehbar bei Facebook und Google. Wie massiv ist dieser Trend?
Den kompletten Artikel finden Sie unter:
http://www.horizont.net/news/p/144066



Dienstag, 1. November 2016

Todesgefahr für Pferde! Spaziergänger: Bitte nicht füttern!




Die Stute Leonie kämpft in der Pferdeklinik um ihr Leben. 
Karotten haben ihren Schlund und den Magenausgang verstopft.

Es war an einem Dienstagabend, als die junge Frau zum Füttern ihrer Pferde an die Koppel unterhalb des Wasserhäuschens am Oberen Neuen Weg in Obernburg fuhr. Sie wollte der 23-jährigen Stute Leonie eine Handvoll weiches Futter geben und merkte sofort, dass etwas nicht in Ordnung war. Das Tier würgte und nahm das Futter nicht an. Sofort rief sie ihre Freundin an, die ihr riet, umgehend den Tierarzt zu informieren. Der kam auch sofort und diagnostizierte eine Schlundverstopfung. Mit einem Schlauch, den er durch die Nüstern des Tieres führte, versuchte er die Verstopfung zu lösen, was ihm nicht gelang. So musste die Stute umgehend in die Pferdeklinik gebracht werden, um den drohenden Tod abzuwenden. Doch Leonie war panisch, ohne ihre Freundin Chayenne – das zweite Pferd auf der Koppel – war sie nicht in den Transporter zu bewegen. So musste Chayenne mit in die Pferdeklinik genommen werden.

Die Pferdefreundin Chayenne steht Leonie zur Seite, die
panische Angst hat, wenn sie 
alleine ist.

Leonie hat generell Angst, alleine zu bleiben und wird panisch, wenn die vertraute Pferdefreundin Chayenne nicht bei ihr ist. In der Tierklinik wurde versucht, die Speiseröhre auszuspülen. Dabei kamen einige Karottenstücke zum Vorschein. Der Magen war komplett gefüllt. Weitere Karottenstücke steckten im Magenausgang, der völlig blockiert war. Leonie hat bei der ganzen Prozedur starke Schmerzen erlitten. Zwei Tage mussten beide Pferde in der Pferdeklinik bleiben. Der Zustand von Leonie musste beobachtet werden, um sicher zu gehen, dass alle Reste ausgeräumt wurden.

Ob es Leonie wirklich geschafft hat, wird sich erst in einem Zeitraum von 14 Tagen herausstellen. Die Besitzerin muss mehrmals täglich und auch in der Nacht zur Koppel fahren, um das Pferd mit wenig Futter, das außerdem ganz weich und leicht verdaulich sein muss, zu füttern. Abgesehen von dem Leid, dass das Pferd ertragen musste, kommen enorme Kosten auf die Besitzerin zu. Sie rechnet mit mehreren tausend Euro, weil nicht nur die Gebühren und die Behandlung in Pferdeklinik anfallen, es kommen auch noch zusätzliche Tierarztkosten hinzu, weil Nachkontrollen und unterstützende Therapien zur Gesundung erforderlich sind.

Bekannte haben beobachtet, dass am Wochenende des 22. und 23. Oktober 2016 und auch noch danach eine Familie mit Kindern an der Koppel stand und Leonie mit Karotten gefüttert hatte. Das ist sicher in bester Absicht geschehen, denn leider wissen viele Menschen nicht, dass Karotten gerade für ältere Pferde nicht gesund, sondern im Gegenteil sehr gefährlich sind. Generell sollten Pferde und auch andere Tiere, die sich auf einer Weide oder Koppel befinden, nicht gefüttert werden. Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht. Es kann großes Leid für die Tiere auslösen und sogar dazu führen, dass sie eingeschläfert werden müssen, weil sie nicht mehr zu retten sind.

Liebe Familie, die Sie am Wochenende des 22. und 23. Oktober oder danach die Pferde auf der Koppel in Nähe des Wasserhäuschens am Oberen Neuen Weg in Obernburg gefüttert haben, bitte melden sich! Sie müssen keine Repressalien befürchten! Sicher haben Sie aber eine Haftpflichtversicherung, die die entstandenen Kosten übernimmt. Die Besitzerin ist überzeugt, Sie haben nicht gewusst, dass Sie mit dem Füttern von Karotten Schaden anrichten, sondern den Pferden etwas Gutes tun wollten.
Bitte melden Sie sich per persönlicher Nachricht unter E-Mail:
nicoleneubauer@freenet.de oder unter Telefon: 015117441705


Die Familie hat sich bis heute nicht gemeldet. Die Pferdebesitzerin sitzt nun auf hohen Tierarztkosten. Wer kann ihr helfen? Hier zum Aufruf

Montag, 31. Oktober 2016

Wenn die Terminzange kneift: Rasende Reporterin on tour

Signierstunde im Buchkabinett. Obernburg.
Es ist ganz viel passiert in den letzten Wochen, aber ich kam einfach nicht dazu, hier etwas zu bloggen. Die Terminzange hatte mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Zum einen hatte ich eine Stadtführung im Rahmen der Obernburger Kerb vorzubereiten und umzusetzen, dazu auch noch das Marketing für meinen neuen Provinzkrimi »Saure Äpfel« in Gang zu bringen und noch jede Menge Termine fürs Main-Echo abzuklappern. Es ist ja nicht damit getan, zu den Veranstaltungen zu fahren. Die eigentliche Arbeit für rasende Reporterinnen beginnt hinterher, denn es muss ein Bericht, bzw. eine Rezension geschrieben werden. Manchmal macht das Spaß, manchmal auch wieder nicht. Keinen Spaß macht es, wenn ich unter Zeitdruck stehe, zwischen Essenkochen und Hausarbeit Texte schreiben und Bilder bearbeiten muss und die Deadline dräut.

Stadtführung »Obernburg mit langen Wimpern« am Kirchweihsonntag, hier vor dem Almosenturm.

Die Stadtführung war übrigens sehr schön und zählt zu den Dingen, die Spaß machen. Mein kleiner Stadtführer »Obernburg mit langen Wimpern« verkauft sich übrigens immer noch gut. Viele wissen noch gar nicht, dass es ihn gibt. Ich muss mir noch überlegen, ob ich die Stadtführungen weiterhin anbiete. Die Zusammenarbeit mit der Theatergruppe »Granatsplitter« ist super, aber es ist noch sehr unklar, wie eine Kooperation mit der Stadt Obernburg aussehen könnte. Ich habe keine Lust, das finanzielle Risiko zu tragen und auch noch Zeit zu opfern, in der ich sonst Geld verdienen könnte statt zu investieren.

Sehr freue ich mich, dass mein Provinzkrimi »Saure Äpfel« so gut ankommt. Demnächst werde ich eine Lesung bei Café Arbeit in Alzenau haben, bei der mich Annamaria und Katharina Gielen musikalisch unterstützen. Jetzt muss ich vordergründig mal Werbung rausjagen. Leseexemplare verschicken und Lesungen anbieten. Die Rezension über meinen Provinzkrimi von Sabine Schmelmer auf ihrem Blog hat mein Herz zum Hüpfen gebracht und mir rote Apfelbäckchen beschert!

Jetzt sind Allerheiligen-Ferien in Bayern und wenig Termine fürs Main-Echo abzuklappern. Da bleibt mir hoffentlich die Zeit, die ich brauche. Und ganz doll freue ich mich auf meinen neuen Smartie, den ich diese Woche noch bekomme. Er ist ritzerot und passt prima zu mir!

Freitag, 2. September 2016

Kein Urlaub, ein Buchprojekt als Ersatz

Die Vorderseite des Covers zum Provinzkrimi »Saure Äpfel«.

In meinem letzten Blogpost habe ich über die Saure-Gurken-Zeit geschrieben. Eigentlich eine gute Gelegenheit, in der auftragsarmen Zeit für rasende Reporterinnen, die Fünfe gerade sein zu lassen und mal die Seele urlaubsmäßig baumeln zu lassen. Einer meiner meist gelesenen Beiträge hier auf meinem Rasenden-Reporterinnen-Blog ist die Zusammenfassung meiner Erinnerungen an einen Urlaub in Grasellenbach: Urlaub schön - Urlaub vorbei, Vorfreude auf den nächsten. Aus verschiedenen Gründen ist eine Reise - auch nur ums Eck - in diesem Jahr nicht möglich gewesen, obwohl das häufig genutzte Urlaubsdomizil immer bereit steht: mein Elternhaus im Vogelsberg. Die ganzen Hintergründe möchte ich hier nicht offenlegen. Der Hauptgrund, weshalb ich nicht mit meiner zuweilen besseren Hälfte entfleuchen kann, ist mein neues Buch, das sich jetzt in der Endphase der Produktion befindet. »Saure Äpfel« heißt es, ist ein Krimi, handelt von einem Mord in der Apfelplantage »Amerika«, und - wie soll es anders sein! - sind die Protagonisten eine rasende Reporterin und ein etwas verschrobener Kriminialhauptkommissar. Eine zarte Liebesgeschichte ist auch integriert. Also spannend, was fürs Gemüt und locker flockig zu lesen mit einigen Prisen Humor.

...und hier die Rückseite der »Sauren Äpfel«.


Es war eine Heidenarbeit! Das Schreiben der Story war nicht das Wesentliche, sondern der Feinschliff. Immer wieder Korrekturlesen, denn auch nach dem Einarbeiten der Korrekturvorschläge der Lektorin tauchten noch - oft neue - Fehler auf oder mir fielen Verbesserungen ein. Nun liegen die Dateien in der Druckvorstufe, und wenn alles gut läuft, kann ich das Buch in wenigen Tagen in der Hand halten. Allen, die mich dabei unterstützt haben, sei großer Dank zuteil. Meiner Familie, der Lektorin und dem Layouter ganz besonders. Später werde ich dann das Erstellen des E-Books angehen. Da mache ich mir jetzt keinen Kopp. Erst mal das gedruckte Buch - und dann Lesungen terminieren! Wow, ist das aufregend!